Header KASA

_

_

E-Mail Drucken PDF

Legalflächen ja oder nein?

Häufig wird von den Sprayen der Wunsch nach legalen Wänden zum Sprayen geäußert.

Die Kölner Anti Spray Aktion lehnt das Angebot von Legalflächen für die Sprayer im öffentlichen Raum aus den folgenden Gründen ab:

Neben einer kritischen gesundheitlichen Beurteilung belegen Studien der Universität Postdam und Halle die Zunahme von illegalen Sprühereien in der unmittelbaren Umgebung von Legalflächen. Dies wird u. a. auf den Verhaltenskodex in der Szene zurückgeführt. Unter den Sprayern gilt es als verpönt, vorhandene Graffiti zu übersprühen. Sobald kein Platz mehr auf der legalen Fläche zur Verfügung steht, und dies geschieht aufgrund des starken Zulaufs der Sprayer innerhalb kurzer Zeit, weichen viele Sprayer auf illegale Flächen in der unmittelbaren Umgebung aus.

Zusätzlich ermöglichen Legalflächen Anfängerinnen und Anfängern den Kontakt zu bereits straffällig gewordenen Graffitisprayern.
Dies würde ihnen den Zugang zur illegalen Sprayerszene ermöglichen.

Legalflächen sind durch die öffentliche Bekanntgabe und dem daraus resultierenden Graffiti-Tourismus für die Arbeit der KASA kontraproduktiv. Sie führen nicht zu einer Verbesserung des Stadtbildes.